Dieses Film- und Bildungsprojekt erzählt die Lebensgeschichte von Josef Kaiser aus Speyer – einem Schwarzen Deutschen, der während der Zeit des Nationalsozialismus Ausgrenzung, Verfolgung und Zwangssterilisation erleben musste.
Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen seiner Ehefrau Herta Kaiser. In kurzen Filmsequenzen berichtet sie als Zeitzeugin von ihren persönlichen Erfahrungen und von ihrem gemeinsamen Leben mit Josef. Ihre Erzählungen machen Geschichte greifbar und zeigen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf das Leben einzelner Menschen haben können.
Ergänzt werden die Erinnerungen durch Beiträge aus der Perspektive einer Schülerin. Lilly ordnet die geschilderten Ereignisse in einen größeren historischen Zusammenhang ein und erklärt Hintergründe in einer Sprache, die Jugendliche verstehen und nachvollziehen können.
Fotografien, Illustrationen, Animationen, historische Dokumente und weitere Quellen begleiten die Filmsequenzen und helfen dabei, die Lebenswelt der damaligen Zeit sichtbar zu machen.
Zu den einzelnen Themenbereichen sollen zudem didaktische Handreichungen für den Unterricht entstehen. Sie unterstützen Lehrkräfte dabei, die Inhalte in den Fächern Geschichte, Sozialkunde, Ethik und politische Bildung einzusetzen und gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern zu reflektieren.
Das Projekt verbindet persönliche Erinnerungen, historische Einordnung und pädagogische Aufbereitung. Es möchte nicht nur Wissen vermitteln, sondern junge Menschen dazu anregen, über Ausgrenzung, Menschenwürde, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken.
>> Herta erzählt. >> Lilly erklärt. >> Der Unterricht vertieft.